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 Kleines Turnier im Fantasy In

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Techpriest Grobi 00,01
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BeitragThema: Kleines Turnier im Fantasy In   Sa Mai 31, 2014 11:06 pm

Hallo, liebe Mitwürfler

Da wäre ich wieder , diesmal zum Pre-Release-Turnier für X-Wing im "Fantasy In" in Hannover. Demnächst kommt die nächste Welle Flieger für X-Wing raus und heute hatten die besten 4 Spieler unter den Turnierteinehmern die Chance, schonmal vorzeitig einen der begehrten Flieger zu gewinnen. Gespielt wurden drei Spiele für alle mit je 100 Punkten und ein viertes, welches nur die beiden Besten unter sich austragen und dabei die neuen Jäger einsetzen dürfen. Diesmal war ich auch nicht alleine unterwegs, mit dabei waren Michael / Animus und im Fantasy In stieß später noch Maurice / Moe dazu. Schonmal vorab gesagt, Michael und Maurice wurden Platz 1 und Platz 2 und durften zum Schluss das Finale unter sich austragen. Glückwunsch euch beiden cheers  cheers  cheers  cheers Leider konnte ich zeitlich nicht bleiben, um mir das Gefecht mit den neuen Schiffen anzuschauen, aber ich hoffe auf einen Bericht von euch  rabbit 
Mit 14 Teilnehmern war das Turnier recht gut besucht und es war an Listenvarianten wirklich von allem was vertreten, was mir persönlich gut gefallen hat.
Während die beiden den Rebellen Treue schwörten, hatte ich diesmal der Abwechslung wegen ein imperiales Geschwader dabei und dem Imperium die Treue geschworen. Und ich muss gestehen, dass es mit dem Imperator an meiner Seite doch etwas besser funktioniert hat. Da die Jäger des Imperiums billiger sind als ihre Gegenstücke auf Seiten der Allianz, passten nun 5 Maschinen, davon 3 Charakter.Piloten, ins Geschwader. So sah meine "Jax Five" aus :
Tie Abfangjäger mit Carnor Jax: Der Staffelführer und Namensgeber sollte mein Arbeitstier werden. Pilotenwert 8, mit einer Fähigkeit, die ihm mehr Aktions-Möglichkeiten pro Runde gibt und einer Zielerfassung zum besseren Treffen. Der Abfangjäger ist etwas teurer als ein Tie-Fighter, aber auch schwerer bewaffnet und mit mehr Speed ausgestattet ( Außerdem mein LIeblingsjäger beim Imperium ). Jax hat obendrein noch eine Fähigkeit, die meinem Gegner auf kurze Reichweite das Wiederholen von Würfeln beim Verteidigen und Angreifen verbietet.
Tie Fighter mit Mauler Mithel: Pilotenwert 7, recht billig, aber durch den Fighter auch sehr zerbrechlich. Mithel bekam auch mehr Aktions-Möglichkeiten die Runde und hat auf kurze Reichweite einen extra-Angriffswürfel.
Tie Fighter mit Backstabber: Pilotenwert 6, ebenfalls recht billig, aber nun auch sehr zerbrechlich. Backstabber bekommt ebenfalls einen extra-Würfel, sofern das Angriffsziel Ihn nicht ihm Feuerwinkel ( Gewöhnlich 90 Grad nach vorne ) hat.
Tie Fighter der Obsidian-Staffel: Pilotenwert 3, billig, schnell und wendig. Nur gegenpusten darf man nicht tongue 
Tie Bomber der Scimitar-Staffel: Pilotenwert 2 mit zwei Flechette-Torpedos ausgerüstet. Tie Bomber sind nicht ganz so wendig und flott, aber eine Ecke stabiler. Im Prinzip sollte der Bomber nur die Torpedos abfeuern und dann Feuer binden. Die Torpedos verursachen neben Schaden noch einen sogenannten Stressmarker, der die Aktionen und die Bewegung im Spiel sehr einschränken. Nur durch ein ein einfaches Manöver kann man den Stressmarker wieder loswerden.

Spiel 1 gegen ein imperiales Geschwader. Mein Gegner spielte eine Firespray mit Charakter und einer dicken Laserkanone, 3 Tie Fighter der Akademie, im Spiel derzeit die billigsten verfügbaren Jäger und einen vierten Tie Fighter mit dem Charakter "Kreischläufer", der seinen Fliegern auf kurze Reichweite Wiederholungwürfe gestattet. Wir stellten uns fast gegenüber auf. Nur die grosse Firespray kam etwas von der Seite herrüber. Die gewonnene Initative und die etwas besseren Pilotenwerte halfen mir in diesen Spiel sehr und auch Jax mit seiner Fähigkeit brillierte, da er mehr als einmal in Position stand, um die Verteidigungswürfe zu versauen. Es war auch sehr viel Glück im Spiel. Jax hatte zum Beispiel gleich einen Volltreffer von der Laserkanone der Firespray kassiert und humpelte den Grossteil des Spieles mit nur einem Lebenspunkt rum. Aber er humpelte und nervte gewaltig, bis gegen Ende der Gnadenschuss kam. Zum Schluss stand es 100 Punkte zu 49 Punkte für mich. Mein erster Sieg.
Spiel 2 gegen das Rebellen Geschwader von Maurice. 2 Pilotenwert 3-A Wings zwei X-Wings mit jeweils 4 und 2 als Wert. Die A-Wings hatten noch Angriffsraketen an Bord die neben Schaden am Ziel auch noch jeweils einen automatischen Schaden im nahen Umkreis verursachen. Böse Sache. Kurz gesagt : Es war das härteste Spiel X-Wing, was ich bis jetzt gezockt hatte. Sehr viel Kopfkino, etwas Frustration und mörderisch knapp. Durch eine kleine Falle konnte ich recht zeitig sein halbes Geschwader ausschalten, ohne selbst eine Maschine zu verlieren. Leider hab ich nicht weitergedacht und stand nun vor der Frage, wie komme ich aus meiner aufgebauten Falle jetzt selbst wieder raus. Das führte zu einer etwas planfreien Kurverei mit Stressfaktor und kostete mich drei meiner Jäger. Das Zeitlimit beendete unsere Partie mit jeweils zwei überlebenden, meine beiden stark angeschlagenen Charakter-Tie und ein angeschlagener A-Wing mit intakten X-Wing bei Maurice. Die Punkte wurden ausgerechnet und mit grademal 15 Punkten Unterschied konnte Maurice den Sieg für sich verbuchen. Niederlage für mich, aber Superspiel, jederzeit gerne wieder Basketball  Basketball 
Spiel 3 gegen ein weiteres imperiales Geschwader. Wiederum drei Akademiker, ein Abfangjäger mit Charakter, ebenfall ein Mauler Mithel und nochmal der gute Kreischläufer. Tja, was soll ich sagen. Es muss in jeden Turnier ein Spiel geben, was ich durch Würfelpech verliere und hier war es nun. Es funktionierte mal wieder nichts.Ich stand mit drei Jäger einem Mauler Mithel gegenüber, würfelte händevoll Angriffswürfel und Pust...nichts passierte. Im Gegenzug verlor ich gleich vier Jäger in zwei Runden durch gescheiterte Verteidigungswürfel oder unglückliche Schadenskarten. Bevor nun "Backstabber" gegen 5 Gegner antreten musste, gab ich dass Spiel auf, worüber mein Gegner nicht sehr unglücklich war, da ihn sichtlich das schlechte Gewissen plagte, weil er sowas noch nicht erlebt hatte Rolling Eyes  Rolling Eyes Niederlage für mich

Fazit : Zum Schluss etwas frustiert und mit gewaltigen Kopfschmerzen von den Tie Fightern in meinem Kopf Laughing  war ich angenehm überrascht, dass es doch zum 8.Platz im Turnier gerreicht hat. Da ich eigentlich mit dem Letzten in Gedanken zum Turnier gefahren bin, ein Grund zur Freude. Ein Hoch auf die Dunkle Seite der Macht cheers cheers 
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Moe



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BeitragThema: Re: Kleines Turnier im Fantasy In   So Jun 01, 2014 9:29 pm

Ja, ein schönes Turniers im Fantasy-In mit, für mich, 4 Spannenden, interessanten und kurzweiligen Spielen.
Dazu auch noch 4Siege in folge und als Preis den Nagelneuen Prototypen des TIE Defender (im Deutschen TIE Jagdbomber).
Positiv überrascht hat mich dass tatsächlich die deutschen Schiffe - also deutsche Kartendrucke verteilt wurden.

Etwas schade fand ich das das abschließende Spiel mit den neuen Schiffen extrem durch Würfelglück entschieden wurde und durch die Tatsache,
das ein Z-95 recht einfach zu beherrschen ist im Verhältnisses zu einem TIE-Phantom wenn man ihn noch nie gespielt hat.
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Animus

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BeitragThema: Re: Kleines Turnier im Fantasy In   So Jun 01, 2014 10:24 pm

Dann möchte ich doch auch mal meine Eindrücke vom Turnier wiedergeben, wenn du schon so nett darum bittest ^^
Vorab aber auch nochmal Glückwunsch zum 8. Platz. Wenn du dich im Vergleich zu Goslar weiter so schnell steigerst, wirst du uns bald den Rang ablaufen Very Happy

Zu den Örtlichkeiten, Preisen, etc. hat Stephan ja schon was geschrieben, deshalb fange ich mal gleich mit den Spielen an. Meine Liste bestand diesmal aus einer kleinen Schar Rebellen, welche ich dank ein paar Tests mit Stephan schon im Spiel erlebt und somit einschätzen konnte. Dabei in meiner „Han shot first“-Liste waren:

YT-1300 mit Han Solo: Der ikonische Millenium Falke aus den Filmen also. Eines der großen Schiffe im Spiel. Nicht ganz wendig aber das macht er mit einem Pilotenwert von 9, vielen Schilden und Lebenspunkten und auch mit einer Fähigkeiten, die es ihm erlaubt seinen Angriffswurf zu wiederholen, mehr als wett. Dazu gab es noch die Aufrüstung „Schwarmtaktik“, mit der er seinen Pilotenwert in der Angriffsphase an einen Freund in Reichweite 1 weitergeben kann. (Jäger mit hohem PW greifen zuerst an.) Das Ding war der Dreh-und Angelpunkt der Liste. Was zu nah kommt wird weggeblasen. Aber wenn ich ihn verliere, ist die Hälfte meiner Gesamtpunkte weg.

X-Wing mit Biggs Darklighter: Zum einen ist der X-Wing für seine Punkte ein sehr brauchbares Schiff, was es mit so ziemlich allen anderen Jägern aufnehmen kann, und zum anderen hat Biggs auch einen guten PW von 5. Doch am wichtigsten ist seine Fähigkeiten, die den Gegner zwingt ihn anzugreifen, solange Biggs nah (in Reichweite 1) um befreundete Schiffe herumschwirrt. Er ist also ein effektiver Feuermagnet, der den Schaden von meinem Han Solo fernhalten soll. Hierbei muss drauf geachtet werden, dass man immer eng zueinander fliegt und sich nicht selbst den Weg verbaut. Dazu gab es noch R2-D2, welcher die Schilde des X-Wings wieder aufladen kann.

X-Wing mit Anfängerpilot: Der billigste X-Wing, den es gibt. Nur PW 2 aber halt immer noch ein brauchbares Schiff von den Werten her. Dazu gabs einen Astromech, wodurch er Streß leichter abbauen kann. (Streß schränkt Jäger in Aktionen und Manövern ein.)

Spiel 1: Als ersten Gegner bekam ich einen anderen Rebellen-Spieler. Er hatte 2 X-Wings dabei, wovon einer Wedge war. Dieser hat einen PW von 9 und verringert die Defensive des Gegners im Angriff, sehr nervig. Desweiteren einen A-Wing und einen Y-Wing mit Ionengeschütz, was getroffene Feinde stunnen kann, sodass sie stur geradeaus fliegen müssen.
Da ich insgesamt 1 Punkt weniger auf dem Feld hatte, besaß ich in dem Spiel die Initiative. Ich stellte mich kompakt rechts auf und mein Gegner etwas gefächert aber relativ mittig auf seiner Seite. In den ersten Runden passierte nicht viel. Ich tuckerte mit Minimalgeschwindigkeit geradeaus, wogegen mein Gegner versuchte schnell auf meine Seite einzuschwenken. Dabei verschätze er sich bei 2 Schiffen, die ihre Kurven zu lang zogen uns dadurch von der restlichen Gruppe getrennt wurden. Als die ersten Schiffe in Reichweite kamen, flogen mein Han und der Anfängerpilot vorneweg und nahmen kombinert (Han lieh seinen PW von 9 immer dem Anfänger) den ersten feindl. X-Wing ins Visier, welcher auch platzte. Biggs selbst blieb zurück und konnte nicht feuern, schluckte dank seiner Fähigkeit aber immer das Feindfeuer, was er recht gut überstand. R2 half dabei. In den nächsten Runden wurden dann nacheinander der A-Wing und Wedge vernichtet. Am Ende gab mein Gegner auf, da er seinen Y-Wing falsch fliegen ließ und dieser von der Spielfläche zu fliehen drohte. 100 : 0 für mich.

Spiel 2: Diesmal bekam ich das Imperium als Feind. Es handelte sich um eine recht einschlägige Liste: 4 TIE-Interceptors mit der Fähigkeit „Bis an die Grenzen“. Die Interceptors sind sehr schnell und mit einem Angriff von 3 können sie auch gut austeilen. Ihr Problem ist jedoch, dass sie nicht mehr aushalten als ein normaler TIE-Fighter. Sie überleben rein durch gutes Manövrieren. „Bis an die Grenzen“ erlaubt es ihnen 2 Aktionen pro Runde durchzuführen, wodurch sie aber auch 1 Streß erhalten. Jedoch würde dieses Spiel für die Interceptors von Anfang an schwer werden, da Han einen Schußwinkel von 360 Grad besitzt. Da können sie noch so schnell fliegen, er kriegt sie.
Ich hatte erneut die Initiative und stellte auch wieder kompakt rechts auf. Mein Gegner stellte 2 seiner Flieger mir gegenüber auf und die anderen 2 in die andere Ecke. Wahrscheinlich wollte er mich mit ihnen flankieren, denn wenn man es mit diesen Interceptors drauf anlegt, können sie in 3 Runden über die ganze Karte fliegen.
Aus diesem Grund flogen meiner Jungs diesmal mit Volldampf dem Feind entgegen, um die 2 Feinde direkt voraus schnell beseitigen zu können. Mein Gegner hatte dies scheinbar nicht erwartet und tat es mir gleich, wodurch wir bereits in Runde 1 in Schussreichweite waren. Innerhalb von 3 Runden wurden die ersten 2 Interceptoren fokussiert umgeschossen, wodurch ich schnell genug auf die restlichen 2 reagieren konnte. Meine Jungs verloren zwar fast alle Schilde, erlitten aber keinen direkten Schaden. Nach 3 weiteren Runden war das Spiel vorbei und das Imperium geschlagen. Hans 360 Grad Schußwinkel war hier wirklich Gold wert, denn die X-Wings hätten ein schweres Spiel alleine gehabt. 100 : 0 für mich.

Spiel 3: Erneut ging es gegen rebellierende Rebellen ins Feld. Da mein Gegner letzte Runde direkt neben mir sein Spiel ausgetragen hatte, wusste ich bereits, dass dies schwierig werden konnte. Er führte einen X-Wing mit Wedge, einen X-Wing mit Wes Janson (dieser hatte danke Aufrüstung PW 10 und durfte nach einem Angriff Fokus- und Zielerfassungtokens seines Ziels entfernen.), einen B-Wing und einen A-Wing ins Feld.
Ich musste mich diesmal links aufstellen, da die andere Seite von Asteroiden blockiert war. Mein Gegner stellte sich kompakt in der schräg zu mir auf, sodass wir das ganze Feld zwischen uns hatten. In den ersten Runden dümpelten meine Jungs wieder halbherzig dahin, um zu schauen, was die Feinde so treiben. Diese flogen mit ihren X-Wings und dem A-Wing seitlich auf mich zu, während der B-Wing ausscherte und sich von vorne näherte. Um nicht von 3 Feinden flankiert zu werden, drehte ich ein und verschätze mich bei Biggs, welcher zuerst in den Falken raste und stoppen musste. Nachdem sich meine anderen Schiffe bewegt hatten, war er dadurch zu weit entfernt, um seine Freunde beschützen zu können. Mein Han und der Anfänger legten auf den A-Wing an, konnten jedoch nur zwei Schilde entfernen. Im Gegenzug schossen 3 Feinde zurück und mein  Anfänger musste schmollend das Feld verlassen. Etwas im Nachteil ließ ich Biggs nun aufschließen und provozierte mit Han Auffahrunfälle (Schiffe, die sich nach der Bewegung berühren, können nicht aufeinander schießen). Dadurch musste mein Gegner mit seinen Schiffen abdrehen, sodass ich etwas Freiraum hatte und Han dennoch auf die feindl. Jäger schießen konnte. Stück für Stück verloren diese ihre Lebenspunkte. Kurz vor Ende waren dann nur noch auf meiner Seite Han und bei ihm Wedge und der A-Wing auf dem Feld. Letzte Runde und nur Han konnte auf den A-Wing schießen. Das Ergebniss waren 4 Treffer gegen 3 Ausweichwürfe. Der A-Wing verlor 1 Lebenspunkt und verteilte sich im All. 71 : 51 für mich.

Nach 20 Minuten Pause wurden dann die Plätze verlesen und Maurice und ich hatten es auf Platz 2 und 1 geschafft, weshalb wir das Endspiel austragen durften. Zuvor erhielt jeder Spieler aber noch eine Promokarte eines Fliegers für die Teilnahme. Es nahm also jeder zumindest ein Andenken nach Hause. Danach öffneten wir die Boxen der 4 neuen Flieger, welche im Endspiel benutzt werden mussten, und betrachteten Fähigkeiten, Werte, Ausrüstungen und so weiter. Da sowohl Maurice als auch mir egal war, wer welche Seite übernahm, würfelten wir es aus. Er vertrat dann die Rebellen und ich das Imperium.
Wir nahmen uns eine gefühlte halbe Stunde Zeit um Listen mit den neuen Jägern aufzustellen. Am Ende kam bei mir folgendes raus:

TIE-Defender mit Onyx-Pilot: Der Defender ist von den Werten her ein echtes Biest und ist auch ziemlich schnell unterwegs. Er kann sogar eine 180 Grad Wende vollführen, ohne Streß zu erhalten. Das ist einzigartig in dem Spiel. Seine Schwächen liegen jedoch in den einfach, kurzen Kurven, welche häufig Streß bringen, er kann also nicht gut langsam fliegen, und in seinen Punktkosten. 30 sind da Minimum, was bei insgesamt 100 Punkten schon ein ganzer Brocken ist. Mit einem PW 3 ist er auch eher im unteren Mittelfeld.

TIE-Phantom mit Sigma-Pilot: Der Phantom ist von den Werten her eine echte Glaskanone. Er hat 4 Würfel im Angriff (mehr als jedes andere Schiff im Grund), dafür aber nur 2 Schilde und 2 Lebenspunkte. Des weiteren bringt er eine neue Aktion ins Spiel: tarnen. Dadurch erhöht sich der Defensivwert um 2 (auf 4), man kann allerdings auch nicht mehr angreifen. Bevor man den Phantom in einer folgenden Runde bewegt, kann man ihn enttarnen. Dadurch bewegt er sich sofort eine gewisse Distanz weiter, ehe er sein eigentliches Manöver durchführt. Es kann also für Überraschungen sorgen. Nachteile sind auch hier der PW von 3 und die Kosten, welche durch eine kleine Ausrüstung auch bei etwa 30 liegen.

TIE-Fighter mit Akademiker: Das billigste vom billigen.

TIE-Interceptor mit Carnor Jax: PW von 8 und verbietet es nahen Feinden gewisse Tokens zu nutzen. Durch „Schwarmtaktik“ kann sie wie Han auch ihren PW weitergeben.

Finalspiel:
Maurice hatte in seiner Liste die 2 neuen Schiffe. Einen E-Wing, welcher von den Werten ebenfalls ein Biest ist, und dazu noch extrem schnell und wendig daherkommt. Er hatte das Ding noch mit Ausrüstungen zugebombt. Was genau das alles intus hatte, müsste er jetzt aber selbst erläutern ^^
Desweiteren war der Z-95 Headhunter dabei, das 2. neue Schiff. Von den Werten her recht moderat, aber dafür auch sehr günstig und es kann Raketen tragen. Als Abschluß hatte er noch Wedge drin.
Ich erhielt die Initiative und wir stellten uns in den Ecken schräg zueinander auf.
Ich ließ meine Leute erstmal ein wenig vorsichtig losfliegen. Nur der Phantom scherte aus und wollte durch das Asteroidenfeld abkürzen, wobei er sich tarnte. Wir haben mal nachgerechnet und das Ding schafft es durch Tarnung, lange Schussreichweite und Asteroiden in der Schusslinie auf ganze 6 Würfel in der Defensive. Gegner brauchen da schon ne gute Portion Glück, um das Ding dennoch zu treffen.
Maurice schwenkte ein und näherte sich meiner Gruppe. Sein E-Wing flog dabei eine Kurve um sich meiner rechten Flanke zu nähern. In der nächsten Runde bemerkte ich dann auch, dass das Tarnen wirklich seine Kniffe hat, da ich mich nur enttarnen kann, wenn ich durch die folgende Zwangsbewegung nichts überschneide. Blöd nur, dass ich keine solche Stelle hatte und daher weiter versteckt bleiben musste und nicht schießen konnte. Leider meinten es auch die Würfelgötter nicht so ganz gut mit mir, denn Maurice gelang es sehr schnell meinen TIE-Fighter und meinen Interceptor im direkten Kampf zu vernichten. Allerdings hatte er sich auch besser positioniert, da ich die Imps zu offensiv platzierte. Sie platzen halt doch schneller als Rebellen ^^
Danach artete es ein wenig in Katz und Maus aus, da meine 2 verbliebenen Jäger alles taten um dem Gegner aus dem Weg zu gehen und selbst ein paar Nadelstiche zu setzen. Am Ende war Wedge schwer angeschlagen und der Headhunter hatte seine Schilde verloren. Das Ergebnis war dennoch ein 99 : 0 für Maurice, Glückwunsch!

Nach dem Finale suchten sich die Plätze 1-4 dann noch jeweils eines der neuen Schiffe aus. Maurice wählte den TIE-Defender, welcher spielerisch wirklich einen guten Eindruck machte, und ich schnappte mir den Headhunter, der mich mit seiner Optik bestochen hat.
Es war ein wirklich schönes Turnier mit netten Leuten und einer netten location, sodass ich mich bereits auf das nächste Mal freue. Vielleicht kann ich da auch gleich die offene Rechnung mit Maurice begleichen ;-)
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BeitragThema: Re: Kleines Turnier im Fantasy In   Mo Jun 02, 2014 7:26 am

Schöner Bericht und schönes Statement von euch beiden. Gratulation nochmals euch zum Sieg und zu den neuen Minis. Bitte bei Rechnung mit Maurice hinten anstellen Twisted Evil Twisted Evil  Der Imperator hat da auch noch was mit Ihm offen Saw Saw Saw 
Maurice : Bin natürlich auch ein Honk. Wir tauschen Pilotenkarten aus und vergesse dabei, dass da ja auch noch die Basemarker mit den Werten dazugehören. Hab sie beiseitegelegt und beim nächsten Sehen dann dabei.

Guss Stephan
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